ดีล IMCD – Merit Solution ปรับสมดุลอุตสาหกรรมพลาสติกและคอมพาวด์ไทย
IMCD N.V. ผู้จัดจำหน่ายและผู้พัฒนาสูตรเคมีภัณฑ์เฉพาะทางสัญชาติดัตช์ เดินหน้าขยายธุรกิจในไทยด้วยการลงนามข้อตกลงเข้าซื้อหุ้นทั้งหมดใน Merit Solution Co., Ltd....
Elementa เปิดลงทะเบียนทดสอบเบต้า ‘Dichotomy’ เกม RPG โลกเปิด Silver Palace ภาคใหญ่สุด
ผู้พัฒนาและผู้จัดจำหน่ายเกมระดับโลก Elementa เปิดแคมเปญรับสมัครผู้เล่นเข้าร่วมทดสอบเบต้าชุดใหม่ในชื่อ “Dichotomy” สำหรับ Silver Palace เกมแฟนตาซีแนวแอ็กชัน RPG...
EV ไทยโตต่อเนื่อง ยอดลงทุนแตะ 4.1 พันล้านดอลลาร์ ดันซัพพลายเออร์เข้าโซ่คุณค่าโลก
ไทยกำลังเร่งยกระดับบทบาทจากฐานการผลิตยานยนต์สันดาปสู่ศูนย์กลางรถยนต์ไฟฟ้าในเอเชียตะวันออกเฉียงใต้ หลังคณะกรรมการส่งเสริมการลงทุน (BOI)...
SAVE PATTAYA สะท้อนแรงต้านสื่อ ชาวเมืองเรียกร้องรับผิดชอบต่อคำพูด
ชุมชนพัทยารวมตัวจัดแคมเปญ “SAVE PATTAYA” ที่ลานกิจกรรมสีน้ำเงิน ท่าเรือบาลีฮาย เมื่อวันที่ 3 กรกฎาคม เพื่อตอบโต้นำเสนอของรายการโทรทัศน์หนึ่งที่ถูกมองว่าทำให้ภาพลักษณ์เมืองท่องเที่ยวเสียหาย...
ศูนย์สแกมเอเชียตะวันออกเฉียงใต้ยังเฟื่องฟู แม้ไทยเคยช่วยเหยื่อกว่า 5,000 คนจากเมียวดี
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Staatlicher Tankrabatt dämpft Energiepreise – Wirtschaftsweise warnen vor neuem Preisdruck

12.06.2026


Der staatliche Tankrabatt hat den jüngsten Inflationsschub in Deutschland vorerst ausgebremst. Im Mai lagen die Verbraucherpreise nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und damit unter der im April gemessenen Rate von 2,9 Prozent. Damals hatte ein Ölpreisschock infolge des Kriegs im Nahen Osten die Teuerung auf den höchsten Stand seit Januar 2024 getrieben. Energie blieb dennoch ein wichtiger Preistreiber: Für entsprechende Produkte mussten Verbraucher 6,6 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.

Auslöser für die Entlastung an den Zapfsäulen ist eine zum 1. Mai in Kraft getretene Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter. Dieses Instrument wirkt allerdings nur begrenzt: Die Regelung läuft Ende Juni aus, womit ein dämpfender Faktor für die Inflationsrate wegfällt. Ökonomen sehen deshalb ein erhöhtes Risiko, dass sich der Preisdruck in den kommenden Monaten wieder verstärkt, insbesondere wenn sich die Lage an den Energiemärkten weiter zuspitzt.

Wie sich die Inflation hierzulande weiterentwickelt, hängt nach Einschätzung von Volkswirten maßgeblich von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten ab. Eine rasche Lösung des Konflikts ist aus ihrer Sicht derzeit nicht absehbar. Angesichts des Kriegs am Golf könnte das Angebot von Rohöl und Flüssigerdgas längere Zeit eingeschränkt bleiben. Die Situation an der für den globalen Öl- und Gashandel zentralen Straße von Hormus gilt weiterhin als fragil. Steigende Energie-, Produktions- und Transportkosten könnten sich in der Folge zunehmend in den Preisen für Lebensmittel und Dienstleistungen niederschlagen.

Die Wirtschaftsweisen erwarten für Deutschland im Jahresschnitt eine Inflationsrate von 3,0 Prozent, halten aber auch 3,5 Prozent für möglich. Schon nach der Preiswelle infolge des Ukraine-Krieges hatte sich die Teuerung wieder abgeschwächt; 2025 lag die Inflationsrate bei vergleichsweise moderaten 2,2 Prozent. Viele Preise blieben jedoch auf erhöhtem Niveau, was die Kaufkraft der Verbraucher weiterhin schmälert: Für einen Euro lässt sich heute weniger erwerben als vor den zurückliegenden Krisenjahren. Ob der Tankrabatt als kurzfristige Entlastung einen nachhaltig stabilisierenden Effekt auf die Teuerung entfalten kann, dürfte daher vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise abhängen.