EV ไทยโตต่อเนื่อง ยอดลงทุนแตะ 4.1 พันล้านดอลลาร์ ดันซัพพลายเออร์เข้าโซ่คุณค่าโลก
ไทยกำลังเร่งยกระดับบทบาทจากฐานการผลิตยานยนต์สันดาปสู่ศูนย์กลางรถยนต์ไฟฟ้าในเอเชียตะวันออกเฉียงใต้ หลังคณะกรรมการส่งเสริมการลงทุน (BOI)...
อมัล คลูนีย์ยอมสละชีวิตส่วนตัว เพื่อใช้ชีวิตคู่กับจอร์จและลูกฝาแฝดอย่างเปิดเผย
อมัล คลูนีย์ ทนายความด้านสิทธิมนุษยชนระดับแถวหน้าของโลก เปิดใจว่าชีวิตของเธอ “ง่ายกว่า” ก่อนแต่งงานกับนักแสดงฮอลลีวูดอย่างจอร์จ คลูนีย์...
EDC จับมือ EXIM Thailand ปูทางการค้า–การลงทุนแคนาดา–ไทย รับดีมานด์เอเชียแปซิฟิก
Export Development Canada (EDC) และธนาคารเพื่อการส่งออกและนำเข้าแห่งประเทศไทย (EXIM Thailand) ลงนามบันทึกความเข้าใจ (MOU) ในกรุงเทพฯ...
เมื่อผู้บริโภคอยากทั้งสตาร์บัคส์และน้ำซุปกระดูก: โอกาสใหม่ของเครื่องดื่มโปรตีน
น้ำซุปกระดูก ซึ่งเคยเป็นสัญลักษณ์ของกระแสไดเอตสายพาลีโอ คีโต และโลว์คาร์บ กำลังปรับภาพลักษณ์ใหม่อย่างรวดเร็ว สู่การเป็นเครื่องดื่มฟังก์ชันนอลที่หลุดพ้นจากกรอบ “ซุปถ้วยร้อน” แบบเดิม ๆ...
ดีล IMCD – Merit Solution ปรับสมดุลอุตสาหกรรมพลาสติกและคอมพาวด์ไทย
IMCD N.V. ผู้จัดจำหน่ายและผู้พัฒนาสูตรเคมีภัณฑ์เฉพาะทางสัญชาติดัตช์ เดินหน้าขยายธุรกิจในไทยด้วยการลงนามข้อตกลงเข้าซื้อหุ้นทั้งหมดใน Merit Solution Co., Ltd....

Nordrhein-Westfalen ringt um Finanzierung: Droht Patienten eine Eigenbeteiligung beim Notruf?

11.06.2026


Im monatelangen Streit um die Finanzierung des Rettungsdienstes in Nordrhein-Westfalen wächst der Druck auf Kommunen, Krankenkassen und Landesregierung. Der nordrhein-westfälische Städtetag warnt vor „erheblichen Finanzierungslücken“ und sieht die Funktionsfähigkeit des Notfalldienstes gefährdet. Hintergrund ist die Frage, wer die Kosten für sogenannte Fehlfahrten trägt – Einsätze, bei denen am Ende kein Patient in ein Krankenhaus transportiert wird. Die gesetzlichen Krankenkassen hatten angekündigt, sich ab 2026 an diesen Kosten nicht mehr zu beteiligen und weigern sich seit diesem Jahr, Fehlfahrten vollständig zu bezahlen.

Die Landesregierung versucht, den Konflikt mit einer Übergangslösung zu entschärfen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) legte dem Gesundheitsausschuss des Landtags einen Musterbeschluss vor, der auf ein Angebot der Kassen zurückgreift: Demnach sollen die Krankenkassen übergangsweise die Hälfte der Kosten für Fehlfahrten übernehmen. Die Regelung wäre jedoch an eine Obergrenze gebunden – sie gilt nur, solange der Anteil der Fehlfahrten an allen Einsätzen nicht über 15 Prozent steigt. Tatsächlich liegt diese Quote in vielen Städten laut Landesangaben bei bis zu 25 Prozent.

Für die Kommunen reicht der Vorschlag nicht aus. Vertreter des Städtetags kritisieren, dass Städte auf hohen Summen sitzenblieben, sollten die Kassen nur einen Teil der Fehlfahrten finanzieren. Angesichts der angespannten Haushaltslage sehen sie kaum Spielraum, die Lücken aus eigenen Mitteln zu schließen. In Beschlüssen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, ist von einem Szenario die Rede, in dem die Kommunen gezwungen sein könnten, von allen Menschen, die einen Rettungswagen rufen, hohe Eigenanteile zu verlangen. Der Rettungsdienst sei eine „riesige Errungenschaft“ der Gefahrenabwehr und dürfe „nicht unter Druck geraten“, heißt es.

Eine ursprünglich geplante landesweit einheitliche Rahmenvereinbarung zwischen Kommunen, Krankenkassen und Land zur dauerhaften Finanzierung des Rettungsdienstes ist gescheitert. Nach Einschätzung des Städtetags lasse sich dieses Modell „nicht verwirklichen“. Stattdessen sollen nun einzelne Städte selbst entscheiden, ob sie den vom Land vorgeschlagenen Übergangsmodus akzeptieren und individuelle Vereinbarungen mit den Kassen schließen. Im Gegenzug erwartet die Landesregierung, dass die Kommunen die Strukturen des Rettungsdienstes in NRW auf den Prüfstand stellen und Einsparmöglichkeiten prüfen. Für Versicherte bleibt damit offen, ob und in welchem Umfang sie künftig an den Kosten eines Notrufs beteiligt werden könnten.